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Mittwoch, 17 Oktober 2018
Country

Country.de – Online Magazin

Country.de - Deutschsprachiges Country Music Online Magazin mit News, CD-Neuerscheinungen, Charts, Biografien, Specials, Albumbesprechungen, Konzertberichte, Interviews sowie aktuelle Tourtermine.
  • Vor 25 Jahren Nummer 1: Clay Walker – What’s It To You
    Am 16. Oktober 1993 erreichte ein junger Mann zum ersten Mal den Spitzenplatz der amerikanischen Country-Charts, und das gleich mit seiner ersten Single. Clay Walker schaffte dieses Kunststück mit What’s It To You, das das Songschreiber-Duo Robert Ellis Orrall und Curtis Wright geschrieben hatten. Gleich zwei weitere Singles aus Walkers Debüt-CD, das seinen Namen trug, schafften auch Platz 1 („Live Until I Die“ und „Dreaming With My Eyes Open“). Ernest Clayton Walker, der am 19. August 1969 in Beaumont, Texas, geboren wurde, trat schon als 15-jähriger Teenager bei Talentwettbewerben in seiner Heimatstadt auf und wurde dann von James Stroud, dem damals sehr erfolgreichen Produzenten und Firmenchef von Giant Records entdeckt und unter Vertrag genommen. Seither gelangen Walker insgesamt 38 Chartplatzierungen, darunter sechs Nummer-Eins-Hits. 2010 war sein „She Won’t Be Lonely Too Long“ mit Platz 4 sein letzter Top-10-Erfolg und 2012 endete die Hitserie mit „Jesse James“ auf Platz 48. Nach zehn Studioalben in 25 Jahren dürften seine Verkaufszahlen auf die zehn Millionen zugehen. 1996 traf Walker ein Schicksalsschlag, denn bei ihm wurde Multiple Sklerose diagnostiziert, eine Krankheit, die nur gelindert, aber nicht geheilt werden kann. Walker ließ sich damals nicht entmutigen und der nun 49-jährige Musiker tourt weiterhin quer durch [...]
  • Der Tag an dem die Musik starb … und ihre Auferstehung
    Es war nur ein Lied, das Don McLean vor fast einem halben Jahrhundert unsterblich in den Musikhimmel katapultierte und ihn bis heute nicht mehr los ließ: „American Pie“. Jenes Lied, um dessen Lyrik sich zahlreiche Spekulationen und Gerüchte ranken, die auch der Songschreiber selbst nie wirklich aufklärte. Zur Zeit ist Don McLean wieder einmal auf Konzerttour durch ausgewählte Venues. Der Abschlußabend seiner kleinen Deutschlandtour fand in der Berliner Passionskirche statt und zeigte einen Musiker in Höchstform, der – entgegen seinen eigenen (frühen) Worten, den Beweis erbrachte, dass die Musik nach wie vor lebt. Und wie! Gänzlich unspektakulär kommt Don McLean, die Gitarre lässig umgehängt, mit einer Hand in Richtung Publikum winkend, auf die kleine Bühne vor dem Altar und legt sofort los. „Singing The Blues“, ein Guy Mitchell-Cover, schallt unerwartet druckvoll in voller Klarheit durch die Kirche, um sich sofort mit „Everyday“ fortzusetzen. Als stetiger Bewunderer Buddy Hollys sicher keine Überraschung, das dieser Song hier mit an den Anfang des Abends gehört. Die Musik ist alles was zählt. Keine Show, keine Lichteffekte, keine Videowall. Das alles hat Don McLean und seine kleine, aber feine in Nashville rekrutierte Band – mit Pianist Tony Migliore, Schlagzeuger Jerry Kroon, Gitarrist Vip Vipperman und [...]
  • Loretta Lynn: Wouldn’t It Be Great
    Man kann es sich richtig vorstellen: Da ist eine unscheinbare Holzhütte in einem kleinen umzäunten Waldstück mit angrenzenden Feldern, am Rande von Hendersonville, jenem Fleckchen Erde unweit vom Country-Mekka Nashville, das einigen Musikgrößen zur Heimat wurde. Steigt man die wenigen Stufen der Holztreppe hinauf und schaut durch das Fenster, dann kann man ein großes Mischpult erkennen, hinter dem ein bärtiger, stämmiger Mann sitzt und durch die Scheibe konzentriert in den Aufnahmeraum sieht. Es ist ein kleines, privates Musikstudio, das Cash Cabin. Hier befindet sich der Mittelpunkt der familiären musikalischen Welt von John Carter Cash, dem Sohn von June Carter und Johnny Cash, und hier entstanden bereits viele Aufnahmen verschiedenster Künstler, die Fans in aller Welt begeisterten. Nicht zum ersten Mal steht auch Loretta Lynn im Raum hinter der großen Glasscheibe, dort wo die „Musik spielt“ und der Gesang aufgenommen wird. Die Country-Ikone, die sich mit ihren Hits vor allem in den 1960er und 1970er Jahren unsterblich machte will’s auch in ihrem neunten Lebensjahrzehnt noch einmal wissen und nimmt hier im Cash Cabin unter der Regie ihrer Tochter Patsy Lynn Russell und John Carter Lieder für das soeben erschienene neue Album Wouldn’t It Be Great auf. Beflügelt vom Erfolg ihres Vorgängers [...]

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